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FIRMENPHILOSOPHIE

Wir sehen das Leben als einen permanenten Prozess der Entwicklung und Veränderung.
Wir erkennen damit die Individualität jedes Menschen an und versuchen ihn in seiner Gesamtheit zu begreifen. Wir sind für alle Menschen offen, unabhängig von Herkunft Geschlecht, Religion, Weltanschauung und Erkrankung.

PFLEGEVERSTÄNDNIS

Gepflegt wird nach dem Bezugspflegemodell. Das heißt, die betreuten Menschen haben feste Bezugspersonen.

Das Pflegeverständnis lehnt sich an Dorothea Orem, das bedeutet, dass die Re-Aktivierung im Vordergrund steht; die Selbstfürsorge der Klient*innen soll aktiv gestützt werden. Der Pflegeumfang wird in Absprache mit den Klient*innen, deren Angehörigen, Betreuer*innen, Hausärzt*innen und Sozialdiensten individuell angepasst.

Wir nutzen die Strukturierte Informationssammlung nach Elisabeth Beikirch, die die Wünsche und Probleme der Klient*innen in den Vordergrund stellt und die Art und den Umfang der Pflege bestimmt.

Ziel der Pflege ist die vorhandenen Fähigkeiten der Kranken weitestgehend zu erhalten, beziehungsweise wiederherzustellen.

Psychisch- und Suchterkrankte werden akzeptierend gepflegt. Gesellschaftliche Ausgrenzung soll durch die pflegerische Betreuung gemindert beziehungsweise verhindert werden.

Der Pflegedienst betreut pflegerisch eine Wohngemeinschaft für an Demenz Erkrankte. Der Grundsatz, dass alle Menschen einzigartig sind und als Individuen behandelt werden müssen, trifft selbstverständlich auf Menschen mit einer Demenz zu.

Ein besonderes Anliegen ist die Begleitung der Patient*innen in der letzten Lebensphase und die Unterstützung eines würdigen Sterbens.

Die HÄUSLICHE HILFE GmbH ist ein anerkannter Ausbildungsbetrieb für Auszubildende der Gesundheits- und Krankenpflege, der Altenpflege und ist als Praktikumsbetrieb für angehende Heilerziehungspfleger*innen anerkannt.

QUALITÄTSENTWICKLKUNG

Ziel der Qualitätsentwicklung ist das Erreichen der höchstmöglichen Qualität. Qualität kann nie starr und festgefügt sein, sie unterliegt dem kontinuierlichen Verbesserungsprozess (Kaizen).

Qualitätsstandards und Richtlinien sind schriftlich fixiert, geben somit den Mitarbeiter*innen Sicherheit. Die Standards und Richtlinien werden regelmäßig überprüft und den Bedürfnissen angepasst.

Als Gründungsmitglied des Anbieterverbandes qualitätsorientierter Gesundheitspflegeeinrichtungen e.V. (AVG) setzt sich die Häusliche Hilfe GmbH aktiv für die Qualitätsentwicklung ein.

An Fortbildungen zu Expertenstandards nehmen Mitarbeiter*innen teil; die Standards werden im Betrieb implementiert (umgesetzt).

Die Qualitätsbeauftragte hat die erforderliche Fortbildung erfolgreich absolviert. Ihre Kompetenz befähigt sie aktiv die Qualitätsentwicklung kontinuierlich zu fördern und zu gestalten. Zur Qualitätssicherung und konzeptionellen Weiterentwicklung tagen Arbeitsgruppen als Qualitätszirkel.

Die Dienstbesprechungen dienen dem regelmäßigen Austausch der Pflegekräfte über die Klient*innen, gemeinsam mit der zusätzlichen Führung einer Dokumentation in der Einsatzstelle wird ein permanenter Informationsfluss gewährleistet.

Das Leitungsteam beteiligt sich aktiv an externen Arbeitsgruppen zur Qualitätsentwicklung und an Netzwerken der psychosozialen Versorgung. Die HÄUSLICHE HILFE GmbH ist Gründungsmitglied des geriatrisch-gerontopsychiatrischen Verbundes des Bezirks Neukölln.

Die Datenschutzbeauftragte sorgt für die Einhaltung und Vermittlung der datenschutzrechtlichen Bestimmungen.

DOKUMENTATION

Die standardisierte Dokumentation wird bei den Patient*innen geführt und ist für diese jederzeit einsehbar. Sie spiegelt den Pflegeprozess wieder und wird regelmäßig aktualisiert und den Bedürfnissen angepasst.

ZUSAMMENARBEIT MIT NIEDERGELASSENEN ÄRZT*INNEN

Um eine bestmögliche Zusammenarbeit mit den Hausärzt*innen zu gewährleisten, sind die Pflegekräfte nach Möglichkeit bei deren Hausbesuchen anwesend. So kann die Ärzt*in bei der Diagnostik und Therapie unterstützt, und die Pflege aktualisiert werden.

Ein weiteres Angebot an die behandelnden Ärzt*innen ist, in der Praxis oder den Räumlichkeiten des Pflegedienstes Fallbesprechungen mit den Pflegekräften zu ermöglichen. So können feste monatliche Termine vereinbart werden, bei denen die Entwicklung der gemeinsam betreuten Patient*innen besprochen, ärztliche Therapien und pflegerische Maßnahmen miteinander abgestimmt werden. Interdisziplinäres Arbeiten mit weiteren Fachärzt*innen und anderen beteiligten Berufsgruppen der medizinischen und psychosozialen Versorgung kann hiermit gefördert werden.

ZUSAMMENARBEIT MIT DEN ZUWEISENDEN KRANKENHÄUSERN

Gemäß dem Expertenstandard zum Überleitungsmanagement werden Erstbesuche nach Möglichkeit in der Klinik durchgeführt. Hier kann der erste Kontakt geknüpft werden, gleichzeitig informiert sich die verantwortliche Pflegefachkraft über den bisherigen Verlauf der Erkrankung und die weiter notwendigen medizinischen Maßnahmen.

Der Kontakt zu stationären Patient*innen wird durch Krankenhausbesuche aufrechterhalten. Bei Helferkonferenzen werden Entwicklung der Klient*innen und pflegerische Maßnahmen diskutiert und festgelegt.